Heiko Laux gehört zu den Urgesteinen der deutschen Technoszene. Seine DJ Karriere begann im Frankfurter Omen. Nach dessen Schließung zog der Bad Homburger mit seinem Label Kanzleramt nach Berlin. Mit Künstlern wie Johannes Heil, Christian Morgenstern, Patrick Lindsey und Anthony Rother entwickelte sich Kanzleramt zu einem wegweisenden Label der Techno Szene. Mit seinen eigenen Produktionen wie Ornaments und Offshore Funk setzte Heiko Laux Meilensteine. Hinter den Plattentellern ist Heiko Laux schier legendär. In dieser Nacht wird aber auch der hessische Techno Tiger, der sonst stetig auf der Suche nach neuem ist zwei Schritte zurück machen und musikalisch seiner Anfangszeit im Omen gedenken.
Jens Mahlstedt lernte auf der 92er Love Parade den Produzenten Gerret Frerichs kennen, der ihm Hilfe bei der Produktion seiner ersten Tracks anbot. Aus diesem Zusammentreffen entwickelte sich eine jahrelange Zusammenarbeit. Mit Loops & Tings gelang ihm gelang ihm einer der größten deutschen Techno-Hits. Ab 94 war er einige Jahre für die Bonus Cds der Trance Nation Serie verantwortlich. Heute arbeitet Mahlstedt hauptsächlich an Soundtracks und liefert Musiken zu zahlreichen Theaterproduktionen Mit Kinky legte er 2007 allerdings auch wieder ein ordentliches Techno-Brett hin.
Kaum ein Name ist mit dem Frankfurter Techno so sehr verbunden wie Pauli Steinbach. Seit den frühen 90ern gehört er zu den beliebtesten Köpfen der Szene und er ist auch zu großen Teilen für den Magnetismus verantwortlich, der vom Omen ausging. Seit 1991 zieht er im Hintergrund als A&R die Strippen, zuerst bei Logic Records, wo er bis 1993 arbeitete. Von 1993 bis 1996 hatte er diese Funktion bei EyeQ/Harthouse inne, dem wichtigsten Techno-Label dieser Zeit. Heute ist Pauli als A&R für den Erfolg des Cocoon Labes verantwortlich.
Mit Totenkopf-Shirt, Kampfanzug und einem Sound, der die musikalische Übersetzung eines Terminatorfilms zu sein schien, wurde Tanith zum Weltstar hinter den Plattentellern. Von seinem Resident-Sitz im Berliner Tresor prägte er eine ganze Generation von Nachwuchs-DJs. Zu seinen Stärken gehörte, dass Tanith sich immer wieder neu erfand, auch wenn er damit so manchem Fan auf die Füße trat. So wechselte er von Breakcore zu Hardcore zu Progressive und bekam damit immer frischen Wind in die Camouflage-Segel. Nachdem er jahrelang von einem Riesenrave zum Nächsten zog, distanzierte er sich 1997 vom großen Mayday Zirkus und warf der tanzenden Menge in der Dortmunder Westfalenhalle zum Abschied einen unmissverständlichen Track der Einstürzenden Neubauten zwischen die Beine: „Meint ihr nicht wir könnten unterschreiben auf dass uns ein bis zwei Prozent gehören und Tausende uns hörig sind.“
Neben Dorian Gray-Urgestein Björn Mulik und aktuellen Frankfurter Größen wie Andy Lee und Steffen Nehrig wird mit einem fulminanten Aufgebot an Locals um unsere Residents Grille und Steve Simon sichergestellt, dass dieser Wahnsinn nicht so schnell enden wird. Einer alten Tradition folgend wird die Party auch diesmal in Dora bis tief in den Sonntag weiterbeben. Und wem es hinterher noch nicht genug war, dem sei versichert. In einem halben Jahr machen wir weiter.
Zu den 4 Floors kommt auch noch der Außenbereich mit einer Grill & Chill Area hinzu. Außerdem wird es eine Früchtebar geben um die Energien des Publikums zu erfrischen. Die offizielle Afterhour wird dann ab 8 Uhr in der Vinylbar steigen. Mit Stempel vom Tanzhaus West gibt’s dafür freien Eintritt.
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Tanzhaus West | 22:00 Uhr | Technoclassics